Ein erhöhter Blutdruck ist auch bereits bei Kindern und Jugendlichen mit DMT1 mit schlechterer metab

  Quelle:  Diabetes Highlights - Newsletter Nr. 05/2008 von sanofi-aventis.com

  Ein erhöhter Blutdruck ist auch bereits bei Kindern und Jugendlichen mit DMT1 mit schlechterer metabolischer Einstellung und Mikroalbuminurie assoziiert      

Die DPV-Wiss-Initiative hat die Datenbank bezüglich Risikofaktoren für abnormale 24-h-Blutdruckregulation und Mikroalbuminurie untersucht.

Bei 2105 Kindern und Jugendlichen mit DMT1 aus 195 Zentren, welche an der DPV-Initiative teilnehmen wurde eine 24-h-Blutdruckmessung durchgeführt. 

Es zeigte sich, dass v.a. in der Nacht der Blutdruck erhöht war (systolisch und diastolisch), und dass eindipping reduziert war (p<0.0001). Das Alter, die Diabetesdauer, das Geschlecht, der BMI, das HbA1c und die Insulindosis korrelierten mit den veränderten Blutdruckprofil, das dipping nur mit Alter, weiblichem Geschlecht und HbA1c. Das Auftreten von Mikroalbuminurie was assoziiert mit nächtlichem dipping. 

Konklusion: Sogar bei Kindern/Jugendlichen mit kurzer DMT1-Dauer gibt es eine eindeutige Verbindung zwischen der Qualität der metabolischen Kontrolle und einer veränderten Blutdruckregulation. Besonderes die nächtlichen Veränderungen der Blutdruckregulation scheint bei der Entstehung von diabetischen Komplikationen wie einer Mikroalbuminurie eine Rolle zu spielen.

     Autor : Dost A, Klinkert C, Kapellen T, Lemmer A, Naeke A, Grabert M, Kreuder J, Holl RW; for the Initiative DPV Science
Titel : Arterial Hypertension Determined By Ambulatory Blood Pressure Profiles: Contribution To Microalbuminuria Risk In A Multicenter Investigation In 2105 Children And Adolescents With Diabetes Mellitus Type 1
Quelle : Diabetes Care. 2008 Jan 3 [Epub ahead of print]