Lipodystrophe Lokalreaktionen durch Insulintherapie
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- Kategorie: für Fachkräfte
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Lipodystrophe Lokalreaktionen durch Insulintherapie: Folgen der kontinuierlichen Insulintherapie und neuer Insulinanaloga |
| Diabetestherapie mit Insulin kann zu diversen dermatologischen unerwuenschten Nebenwirkungen im Sinne von Lipodystrophie fuehren. Beispielsweise koennen sich Lipohypertrophie und Lipoatrophie im Bereich der Insulininjektionsstelle entwickeln. Lipohypertrophie ist nach wie vor eine haeufige Nebenwirkung jeglicher Art von Insulintherapie und Verabreichungsform. Lipoatrophie scheint eine immunkomplexmediierte Entzuendungsreaktion am Ort der Insulinapplikation zu sein, die aber seit der Einfuehrung von Humaninsulin seltener geworden ist. Verwendung neuer Insulinanaloga, die durch Veraenderung der Aminosaeurensequenz des nativen Insulinmolekuels entstehen, scheint vermehrt zu Lipodystrophie zu fuehren, unabhaengig von der Applikationsart (Insulinpumpe oder subkutane Injektion). Einige Kasuistiken zeigten jedoch auch das vermehrte Auftreten von Lipoatrophie unter Verwendung moderner kurzwirksamer Insulinanaloga (z.B. Lispro). Lipodystrophie stellt weiterhin, auch im Zeitalter der Insulinanaloga, ein potentielles Problem der subkutanen Insulintherapie dar. |
| Autor : Radermecker RP, Pierard GE, Scheen AJ Titel : Lipodystrophy reactions to insulin: effects of continuous insulin infusion and new insulin analogs. Quelle : Am J Clin Dermatology 2007, 8 (1) :21-8 |

