Insulin-Analoga bei Typ 1 Diabetes
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- Kategorie: Gesundheitspolitik
Recherchiert von Egon Manhold
Petition 2-16-15-8271,
vom BT abgeschlossen am 01.02.2007,
veröffentlicht in BT-Drucksache 16/4173
Zu diesem Anliegen sind zahlreiche Petitionen beim Petitionsausschuss eingegangen, die einer gemeinsamen parlamentarischen Behandlung zugeführt werden.
Eine Petentin trägt beispielhaft für die anderen Petenten vor, sie habe Diabetes mellitus im Alter von 10 Jahren bekommen und sei sofort auf Insulin eingestellt worden. Seit 2003 erhalte sie das Insulin-Analogon Lantus und Lispro, wodurch sich ihre Werte schlagartig verbesserten, sodass sie zwischenzeitlich optimal eingestellt sei. Die Petentin befürchtet nun aufgrund einer Mitteilung in den Medien, dass diese Insuline nicht mehr bezahlt werden. Sie macht auf die Folgeschäden einer derartigen Regelung aufmerksam.
Zum weiteren Vortrag wird auf die Akte Bezug genommen.
Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wie folgt zusammenfassen:
Das BMG hat in seiner Stellungnahme mitgeteilt, dass eine Veränderung der Verordnungsfähigkeit von Analog-Insulinen für Typ 1 Diabetiker nicht beabsichtigt ist. Eine entsprechende Regelung werde vom Gemeinsamen Bundesausschuss auch nicht vorbereitet. Das Gremium habe den Entwurf einer Richtlinie zur Anhörung bestellt, welcher sich ausschließlich auf die Verordnungsfähigkeit von Analog-Insulinen für Typ 2 Diabetiker beziehe.
Nach alledem geht der Petitionsausschuss davon aus, dass dem Anliegen der Petenten Rechnung getragen wird und empfiehlt daher, das Petitionsverfahren abzuschließen.

